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Unter Segeln – Schüler der Schule am Mummelsoll

Am 21. August war es endlich wieder so weit!

KinderKutter 

Eine Gruppe von Schülern der Schule am Mummelsoll aus Hellersdorf machte sich zum Segelausflug auf den Weg nach Strausberg. Fahren mit einem Boot ohne Motor stand auf dem Plan und wurde von den Kindern schon lange herbeigesehnt. Dann ging es endlich für die erste Gruppe los. Einsteigen in den Kutter und Leinen los.

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Strahlende Gesichter und lautes Hallo begleitete die Fahrt der einen Gruppe, während die andere vom Spielplatz im Fischerkietz aus alles mit Argusaugen beobachtete. Dann wurden die Rollen getauscht und die Beobachter wurden zu Seglern und umgekehrt.

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Nach der Tour noch ein Picknick im Grünen auf dem Gelände des Vereins und dann ging es leider schon wieder Richtung Heimat. In der Schule wurden dann die Eindrücke in Bildern verarbeitet und sind jetzt hier als kleiner Dank zu sehen. Es war ein Tag mit vielen schönen Eindrücken für alle Beteiligten und wir sagen auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr.

 

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Wer mehr über die Schule am Mummelsoll wissen möchte, der sollte hier weiterlesen.

Vereinsfossil

Text: Frank Klöpfer; Bilder: Sonja Schneider, Frank Klöpfer und die Zeichnungen von den Schülern der Schule am Mummelsoll

Kutterregatta Kieler Woche 2013

Zur Kieler Woche der Marinekutterregatten 2013 hatten im Vorfeld dieser Regatta 20 Kutter gemeldet. Gerade einmal 15 standen am Samstag an der Startlinie. Für Segler zeichneten sich hervorragende Segelbedingungen ab, die dann auch eintraten.

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Am Samstag stand erst einmal das entspannte Entladen der Boote an. Anschließend ging es zur Steuermannsbesprechung – nichts Neues zu den Vorjahren. Nebenher wurde der Kutter für die Regatten aufgetakelt. Die Entspannung wich einer gewissen Hektik, als wir 40 Minuten vor dem ersten Start technikbedingt den Großmast noch einmal legen mussten. ….. hier weiterlesen –>

Segeln für die Strausberger Stadtranderholung

Vom 25.06. bis 02.08.2012 fand im Kulturpark neben unserem Gelände erneut die Strausberger Stadtranderholung für Ferienkinder aus unserer Gegend statt. Nachdem sich unsere Beteiligung in den Jahren zuvor auf die Ausleihe der Kajaks beschränkt hatte, waren wir diesmal gebeten worden, auch einen Segeltörn zu ermöglichen.

Kutterz127 Hierfür stand unser Zweimaster ZK 10 127 zur Verfügung, den wir auch sonst über den Sommer für das sonnabendliche Gästesegeln bereithalten. Frau Kühn von der Stadtverwaltung hatte uns 30 interessierte Kinder und Betreuer gemeldet. Sie kamen bei drei je einstündigen Törns bei leichten Winden voll zu ihrem Recht, wobei einige Jungs schon recht bald am liebsten die Kapitänsmütze aufgesetzt hätten. Steuern durfte dann auch zuerst, wer zuvor vom Käpp’n ein paar Begriffe der Seemannssprache gelernt hatte. Auch die Mädchen trauten sich ans Ruder und machten ihre Sache so hervorragend, dass wir hoffen, demnächst vielleicht eine Mädchencrew aufstellen zu können.

Wer wollte, durfte auch die eigene Kraft an den Riemen erproben, was nach erstem Zögern kaum jemand ungenutzt ließ. Besonders erwähnen wollen wir die Unterstützung einer Crew für ihre Betreuerin, die vor den schwankenden Planken gewaltig Angst hatte, sich dann aber doch vor den Mast traute, wo ein Boot bekanntlich am stärksten stampft und nach ihrer Einlage am Steuerbordriemen gar ihr Straussee-Leichtmatrosenpatent mündlich verliehen bekam.

Der Käpp‘n bedankt sich bei den Kindern und Betreuern sehr herzlich für die anschließende Bewirtung mit Kaffee und im selbstgebauten Räucherofen gebackenem Eierkuchen. So gut hat ihm vorher noch nie einer geschmeckt. Kompliment an alle Kinder und Betreuer, die bei norwegischem Wetter so vielfältige Ideen in die Tat umsetzten, wie er sie noch nie gesehen hatte.

Text: T. Frost

Kieler Woche und DM Kuttersegeln 2012

Die Kieler Woche der Marinekutterregatten 2012 stand ganz im Zeichen der Deutschen Meisterschaften im Kuttersegeln der Klasse ZK 10, also unserer Bootsklasse. Für dieses Ereignis haben wir uns sehr viel vorgenommen. Das fängt mit der Fertigstellung des Bootes an, geht über den organisatorischen Kram wie die Anmeldung bis hin zur Regatta auf der Kieler Förde.

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Das Boot, rechtzeitig fertig gestellt, konnte noch ein paar Tage Strausseewasser genießen, bevor es auf den Trailer geslippt wurde. Diesen am Freitag an den Ranger gehangen, tauchte bereits das erste Problem auf: kein Licht. Dabei hatte der Trailer den Lichttest unter der Woche bestanden. Lediglich die Fahrtrichtungsanzeiger funktionierten. Das änderte sich auch nicht so schnell. Doch da war ja noch die Nebelschlussleuchte.

Gegen Mitternacht in Kiel angekommen wurde das Boot im Hafen abgestellt. Unser Großraumzelt stand dank eines bereits am Nachmittag angereisten Teil der Besatzung. Betten bauen und noch schnell eine Grillwurst genossen, bevor es in die Schlafsäcke ging.

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Am kommenden Morgen wurden wir sanft vom Cheforganisator persönlich – Broiler – geweckt, der uns darauf aufmerksam machte, dass der Kran bereits Kutter abslippte. So zogen wir es vor, uns vor dem Frühstück um unser Lieblingsstück zu kümmern. Jedoch stand kein Pegasus mehr auf unserem Trailer, der Kranfahrer war so frei und vertrieb sich die lange Weile damit, unseren Kutter zu Wasser zu lassen, danke lieber Kranfahrer. Wir konnten nun ganz in Ruhe frühstücken gehen. “The same procedure as every year“ in der netten Kantine: 1 Mett, 1 Ei, 1 Kaffee. Anschließend wollten wir entspannt das Boot für die erste Wettfahrt um 14:30 Uhr auftakeln, ereilte uns das zweite, schwerwiegende Problem: das Schwertfall war beim Hieven des Schwertes gebrochen. Das kostete uns zwei Stunden geduldiges Basteln, bevor eine Notlösung gefunden werden konnte.

Endlich ging es auf die Kieler Förde. Die erste Wettfahrt war zum Einstimmen, 24. Platz, die zweite, um etwas feiner die Abläufe abzustimmen, 22. Platz. Abends tauschten wir noch im Kutter und später am Grill unsere Erfahrungen vom ersten Wettkampftag aus. Einige schauten sich dann noch das Spektakel in der Kieler Innenstadt an.

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Der Sonntag sollte mit drei Wettfahrten der Höhepunkt der Deutschen Meisterschaft sein. Wettfahrt drei am Vormittag beendeten wir als 23. – okay. Aber der Nachmittag sollte uns gehören. Mit unserer besten Platzierung im vierten Lauf, Rang 17, und dem abschließenden 20. Platz im 5. Lauf liefen wir mehr als zufrieden in den Hafen ein. Wir lagen gesamt auf dem 22. Platz. Am Montagmorgen halb neun sollte die letzte Wettfahrt “angeschossen“ werden. Wir legten gerade ab als es aus einem Megafon über den Hafen tönte: “Heute keine Wettfahrt mehr!“ Die Kenner der Szene wussten, das war Kiel 2012. Gesittet wurden die knapp 30 Boote gekrant, die Behausungen abgebaut und die Fahrt nach Hause angetreten. Am frühen Abend war der Pegasus wieder in seinem Heimatrevier.

Mit Platz 22 von 29 Kuttern können wir sehr zufrieden sein, bedenkt man, dass wir derzeitig nur diese eine Regatta bestreiten. Vielleicht kommt in naher Zukunft die ein oder andere hinzu. Ansonsten super Crew, super Wochenende und das Wetter war eigentlich wie immer typisch Kiel: viel Wind und sehr durchwachsen. Bis zur Kieler Woche 2013.

Die Besatzung des Kutters Z 103, Pegasus

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Text: Jens Frenzel / Bilder: Andrea Modeß

Wandertag für die Unterstufe der Schule am Mummelsoll

Dank an die drei Segler für die tolle Strausseeumseglung

 

segelboot1 Der Wandertag der Schule Am Mummelsoll aus Hellersdorf, einer Schule mit intellektuellem Förderschwerpunkt, war in diesem Jahr für die fünf Kinder der Unterstufe ein ganz besonderes Erlebnis. Wir waren mit 3 Seglern des Seesportvereins Strausberg verabredet, um mit einem „Schiff ohne Motor“ zu fahren. Schon Tage vorher sprachen die Kinder von nichts anderem und sahen sich interessiert Bilder von Segelbooten an, natürlich auch auf der Homepage des Seesportvereins, auf der u.a. ein gekentertes Boot zu sehen war.

Schon die Anfahrt ab Hönow war ein Erlebnis, denn dabei konnte man mit 3 verschiedenen Verkehrsmitteln fahren. Nach einem kurzen Spaziergang durch die hübsch sanierte Georg-Kurtze-Straße kamen wir am Fischerkietz an, wo die Kinder endlich am See standen und gleich auf einem schönen Spielplatz  rutschen und in einen Holzkahn klettern konnten.

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segelboot2Aber es wurde ja noch viel besser, denn schon wurden wir ins Gelände des Seesportvereins geholt und bestaunten das große Holzsegelboot, was für uns schon aufgebaut war. Die Kinder durften sich die schönen orangen Schwimmwesten anziehen und einer nach dem anderen auf das echte Boot klettern. Die Sonne schien und der Wind blies, so ging’s gleich kräftig los, teilweise in Schräglage über den See. Keiner der Schüler zeigte echte Angst, nur ein bisschen Aufregung war bei allen zu spüren. Das gekenterte Boot auf der Homepage im Gedächtnis, fragte einer: „Wir kippen auch um?“ Auf das beruhigende „Nein“ meinte er dann, „na dann später“. Glücklicherweise segelten uns ja drei erfahrene „starke“ Segler, so dass die Kinder und beide Lehrerinnen die Fahrt entspannt genießen konnten.

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Nach fast einer Stunde segeln ohne Langeweile, denn wir durften uns bei jeder Wende ducken, verfolgten die Kinder interessiert das Anlegemanöver, was mit dem großen Kutter an den kleinen Steg recht aufwändig wirkte. Auch das Rausklettern auf den Steg machte wieder Spaß und zum Schluss gab’s noch „Picknick“ am See, was nach der großen lustigen Seefahrt auch allen schmeckte.

Gruß und großes Dankeschön,
Sonja

 

Wer mehr über die Schule am Mummelsoll wissen möchte, der sollte hier weiterlesen.

 

 

Vereinsfossil

Text: Sonja Schneider; Bilder: Frank Schneider, Frank Klöpfer und die Zeichnungen von den Schülern der Unterstufe der Schule am Mummelsoll

 

 

Ansegeln 2012

Am 21. April war es endlich wieder so weit, die Segelsaison bei uns im Verein wurde eingeläutet. Schnell den Kutter zu Wasser gelassen, der aus seinem Winterschlaf aus einer Scheune in Hohenstein geweckt wurde, ihn aufgetakelt und dann auf den See hinaus. Das Wetter ließ uns trotz aller negativen Prognosen der Wetterfrösche auch nicht im Stich, Wind zum segeln und Wolken mit immer wieder Sonnenschein luden zu ein einem entspannten Nachmittag auf dem Wasser ein.

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Und dann verwechselte eine Jollencrew ansegeln und anbaden. In einer Bö nicht aufgepasst und schon war’s passiert, getreu dem Spruch, “scheint die Sonne auf das Schwert, macht der Segler was verkehrt”, schwamm die Jolle Kiel oben auf dem See. Der Versuch die Jolle wieder aufzurichten endete mit einem abgebrochenen Schwert und dem herausfischen der Crew aus dem doch noch sehr kalten Wasser. Also zurück an den Anleger, der Jollencrew die Möglichkeit gegeben sich trocken zu legen, ein paar Riemen eingeladen und dann wieder raus auf den See um die Jolle erst einmal in Ufernähe zu schleppen. Dabei kam es dann noch zu einem nicht ganz freiwilligen Einsatz der Riemen. Mit dem Anhängsel am Kutter nur unter Segel war der dann doch zu schwerfällig um ihn zuverlässig bis an den Anleger zu steuern.

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Bei dem Versuch die Jolle am Anleger wieder aufzurichten verfing sich diese dann auch noch in den Ankerleinen des Anlegers. Erst durch die Hilfe von Tauchern des 1A Tauchcenters Strausberg  konnte dies am nächsten Tag erledigt werden. Die Eignerin des Bootes bedankt sich auf diesem Wege gern noch einmal für die schnelle und unkomplizierte Hilfe der Taucher und bei den Mitgliedern des Vereins, die das Boot dann trocken gelegt haben.

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Nach einer kurzen Ausfahrt am Abend konnten alle bei Grillfleisch und Grillwurst einen schönen Sonnenuntergang genießen. Dabei ergab sich durch das Kiel oben am Anleger schwimmende Boot im Spiegelbild der untergehenden Sonne ein friedliches Stillleben, dem man die eigentlich durch die Kenterung ausgelösten Schrecken und Aktionen nicht mehr ansah.

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Text und Bilder: Frank Klöpfer, Frank Schneider

Ansegeln 2011

Saisonstart auf dem Straussee

16. April 2011,

an diesem schönen Frühlingstag trafen sich unsere Mitglieder um gemeinsam in die neue Wassersportsaison zu starten. Schnell noch eine H – Jolle ins Wasser gebracht und dann sollte es losgehen.

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Und dann kam Henry: “Wollen wir nicht noch schnell den zweiten Kutter ins Wasser bringen?”. Der nach ein paar Jahren Liegezeit in der Bootshalle endlich zu Ende überholte Kutter sollte wieder schwimmen. So begann der Tag mit mehr Arbeit als eigentlich angedacht war. Gesagt, getan, den Kutter in der Bootshalle in die richtige Position gerückt und dann eine unfreiwillige Pause, die H – Jolle lag zum auftakeln am Liegeplatz des Kutters.

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Dann endlich, der Liegeplatz wurde frei, der Kutter kam ins Wasser und dann ging es erst mal mit dem Pegasus und den Jollen auf den See.

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Wieder angelegt um sich für die nächste Runde zu stärken, kam die Idee auf, doch mal die angestaubten Knotenbahnen hervor zu holen und zu probieren was man da eigentlich noch so zustande bringt. Spaß stand dabei im Vordergrund und manch einer brauchte erst mal eine kleine Starthilfe, zu viele Jahre lagen zwischen dem letzten Training und dem jetzigen Knotenlauf. Wir hatten unseren Spaß, haben viel gelacht und ich glaube am Ende war jeder zufrieden das er es noch gebracht hat.

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Dann war endlich eingedeckt und neben Kaffee und Kuchen wurde auch der zweite Kutter noch aufgetakelt. Fertig damit, ging es wieder mit allen Booten auf den See. Ein schöner Anblick, unsere kleine Flotte bei strahlendem Sonnenschein munter auf dem Straussee segeln zu sehen.

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Doch irgendwann geht jeder noch so schöne Tag zu Ende. Der Grill wurde angezündet, die Boote abgetakelt, ein kleines Lagerfeuer entfacht und der gemütliche Teil des Tages begann. Während einige noch nicht genug vom See hatten und noch mal mit dem Kanu auf Tour gingen machten es sich andere am Lagerfeuer gemütlich.

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Dann das Highlight für die Kids, irgend jemand kam auf die Idee sich ein paar Riemen zu schnappen und eine kleine nächtliche Ausfahrt auf dem See zu wagen. Alle waren sofort mit Begeisterung dabei und so ruderten Eltern mit ihren Kindern zu nächtlicher Stunde noch eine kleine Runde über den See.

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Damit und mit Klön und Snack klang der erste Tag der neuen Segelsaison in unserem Verein aus.

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Zum Abschluss noch ein kleines Video Von H. Minkwitz

 

 

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Vereinsfossil

Text und Bilder: Frank Klöpfer, Andrea Modeß

Absegeln 2008

Saisonausklang auf dem Straussee

Am 11.10.08 trafen sich unsere Mitglieder und ein paar Gäste um zum letzten mal in diesem Jahr gemeinschaftlich segeln zu gehen. Das Wetter meinte es gut und bescherte uns einen herrlich sonnigen Samstagnachmittag mit angenehmen Temperaturen und der nötigen Brise Wind.

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Schnell wurde unser Kutter "Pegasus" startklar gemacht und ab ging es über den Straussee. Mit Kind und Kegel genossen wir die Segeltour und den Blick auf herbstliche Ufer und die Stadt Strausberg im Sonnenschein.

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Nach einem Zwischenstopp für Kaffee und Kuchen ging es dann los zur zweiten Tour während sich einige Kinder gern von Martin mit dem Kanu durch die Gegend schippern ließen.

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Abendliches Beisammensein mit Grill und Klön bildete dann den Abschluss dieses schönen Tages am Ufer unseres See´s.

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Vereinsfossil

Text und Bilder: Frank Klöpfer, Jens Knoblich

Rugia – Yachtregatta einmal rund Rügen

Vom 02.05. – 05.05.2008 nahmen ca. 30 Yachten an der Rugia 2008 – Rund Rügen teil. Dabei wurden 4 Marinas rund um Rügen angelaufen. Unser Boot war eine Bavaria – 39 Fuß-Yacht. Die Crew bestand neben dem Skipper und mir aus 5 weiteren Segelenthusiasten.

Nach dem sich alle teilnehmenden Yachten am Freitag in Stralsund trafen und bis in die frühen Morgenstunden in der "Werkstatt" abfeierten, ging es am Freitag mit dicken, langen Augen pünktlich zum 08:20 Uhr Brückenzug der Ziegelgrabenbrücke los.

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Die in der Mitte – das ist unsere Yacht

Bei wenig bis gar keinen westlichen Wind und Regen ging es achterlich langsam voran. Das Feld zog sich sehr schnell auseinander. Da selbst auf dem Greifswalder Bodden der Wind nur mäßig zunahm, brauchten wir bis ca. 16:00 Uhr, bis wir als einer der ersten Yachten bei Sonnenschein unseren zweiten Anlaufpunkt, die Marina Kröslin (Festland, gegenüber der ehem. 1. Flottille der VM in Peenemünde), sahen. Abends gab es in der anliegenden Gastsätte eine zünftige Seglerparty mit Essen und Tanz. Die Marina Kröslin – ich kannte sie bis dahin nur durchs Fernglas – ist eine moderne und neu hergerichtete Marina mit ausgezeichneten Liegeplätzen sowie sanitären Einrichtungen. Mit in die Hafenanlage integriert ist eine Gaststätte sowie eine Snack- oder Bierbar. Zu den Liegplatzgebühren kann ich nichts sagen, die waren mit dem Startgeld bereits bezahlt. Allerdings ist der Hafenmeister ab 18:00 Uhr nicht mehr zu erreichen. Duschen ist mit 50-cent Stücken möglich – da reichen 1 bis 2 Geldstücke pro Duschvorgang allemal. Von mir gibt es ein “Empfehlenswert“.

Am Samstag stand uns der längste Abschnitt bevor – von Kröslin nach Glowe (Lohme ist derzeitig wegen Einsturzgefahr des Steilufers gesperrt). Bei erneut schwachem Westwind war es zwischenzeitlich notwendig, den eingebauten Diesel zu benutzen. Der Wind nahm dann auf der Ostsee etwas zu. Bei herrlichstem Vorsommerwetter erreichten wir nach knapp 40 sm unser Tagesziel gegen 19:00 Uhr. Die Marina Glowe ist auch wie Kröslin ein neu hergerichteter, kleiner aber feiner Yachthafen mit einem Imbissstand an der Schabe. Wir waren nach dem Klarmachen der Yacht noch im Ort speisen und sind dann nach einem Spaziergang durch Glowe völlig fertig in die Kojen gefallen.

Der Sonntag begann für mich mit einer Schrecksekunde. Nach dem gemeinsamen Frühstück zog ich mich zu den sanitären Einrichtungen kurz (Betonung liegt hier auf KURZ) zurück. Nach dem ich wieder in Richtung meines Schiffes begab, suchte ich dieses im Hafen vergeblich – man legte ohne mich ab, obwohl ich mich vorschriftsmäßig abgemeldet hatte. Nach einem kurzen Sprint durch die Marina konnte ich dann doch noch am letzten Steg zu meiner Crew stoßen – was hätten die bloß ohne mich auf dem großen Wasser gemacht regular_smile. Das ist mir im Übrigen in meiner über 25 Jahren langen Segelei noch nie passiert. Naja, meine Crew hatte den Spass auf ihrer Seite und ab da wurde jedes Mal vor dem Ablegen nach mir gefragt.

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Ein wenig Schräglage haben wir auch "geschoben"

Nach dem sich die Aufregung gelegt hat, ging es Richtung Wiek. Das Wetter war herrlich, der Wind bei 1-2 zunehmend. Am Kap Arkona wurden die üblichen Bilder geschossen, bevor es dann vorbei an der herrlichen Nordküste Rügens in das Hiddenseefahrwasser ging. Dort ist dann höchste Konzentration gefragt – Kenner dieses Reviers wissen, von was ich hier schreibe – außerhalb des Fahrwassers ist es sehr flach. Über den Wieker Bodden ereichten wir am frühen Nachmittag den Hafen in Wieck. Traditionell ist das der letzte gemeinsame Anlaufpunkt der teilnehmenden Yachten. Über Wiek kann man sich streiten, vor allem, was die Ansicht vom Wasser betrifft. Am Rande des Hafens sind Eigentums- und Ferienwohnungen entstanden, die nun das Bild des Hafens prägen. Ansonsten sehr guter Yachthafen mit neuen Anlegern und sauberem Sanitärtrakt. Die Regatta wurde mit einer abendlichen Bodden-Ostseerundfahrt der Weißen Flotte mit Buffet und anschließend mit einer zünftigen Bordparty auf unserem Schiff beendet. Am Montag haben wir dann mit dem übrig gebliebenen Rest der Crew die Yacht zum Charterunternehmen nach Lauterbach zurück gebracht. Wer Rügen und die Gewässer herum kennt weiß, dass das noch mal ein ganz schöner Kanten ist. Gegen 17:00 Uhr haben wir dann die Yacht entladen und dem Charterer zurückgegeben.

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Durfte auch mal am großen Rad drehen

991 – Fussel

Text und Bilder: Jens Frenzel

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