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Zu Besuch auf der Krusenstern

Bericht über die Kurzreise mit STS Krusenstern vom 05. bis 08.08.2013 von Szczecin nach Warnemünde von Heiko und Tom (Angaben nach Gedächtnis, Ungenauigkeiten gehen auf Toms Konto).

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(Meiner langjährigen Freundin Angelika gewidmet, die diese Reise spendiert hatte, einfach so, als Dankeschön. Dankeschön auch Dir, liebe Angelika!)

Montag früh, 6:32 Uhr. Wie üblich habe ich verpennt, das Ölzeug aus dem Verein zu holen geht nicht mehr, also kann ich nur noch den ollen Fahrrad-Regenanzug, bei dem sich die Gummierung schon auflöst, einsacken und losdüsen, Heiko abzuholen. Der frühstückt noch ganz gemütlich mit Frau und Kind, schließlich ist heute Jann Dags allererster Schultag. Nun aber los zum Bahnhof in der Hoffnung, am ersten normalen Arbeitstag nach den großen Ferien noch einen Parkplatz am Pendlerbahnhof zu bekommen. Meistens gibt’s dort einen zu wenig. ….. hier weiterlesen –>

Sommerfest 2013

Am 10. August trafen sich unsere Mitglieder zu unserem diesjährigen Sommertreffen. Das Wetter hätte nicht besser sein können – also schnell unsere kleine Flotte aufgetakelt und ab ging es auf den See. Dabei entstanden ein paar wunderschöne Bilder und ein kleines Video.

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Ein toller Segelspaß für groß und klein auf unserem schönen Straussee, mehr Bilder dazu gibt es in unserer Bildergallerie.

 

 

Vereinsfossil

Text und Bildmaterial: Frank Klöpfer

Unter Segeln – Schüler der Schule am Mummelsoll

Am 21. August war es endlich wieder so weit!

KinderKutter 

Eine Gruppe von Schülern der Schule am Mummelsoll aus Hellersdorf machte sich zum Segelausflug auf den Weg nach Strausberg. Fahren mit einem Boot ohne Motor stand auf dem Plan und wurde von den Kindern schon lange herbeigesehnt. Dann ging es endlich für die erste Gruppe los. Einsteigen in den Kutter und Leinen los.

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Strahlende Gesichter und lautes Hallo begleitete die Fahrt der einen Gruppe, während die andere vom Spielplatz im Fischerkietz aus alles mit Argusaugen beobachtete. Dann wurden die Rollen getauscht und die Beobachter wurden zu Seglern und umgekehrt.

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Nach der Tour noch ein Picknick im Grünen auf dem Gelände des Vereins und dann ging es leider schon wieder Richtung Heimat. In der Schule wurden dann die Eindrücke in Bildern verarbeitet und sind jetzt hier als kleiner Dank zu sehen. Es war ein Tag mit vielen schönen Eindrücken für alle Beteiligten und wir sagen auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr.

 

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Wer mehr über die Schule am Mummelsoll wissen möchte, der sollte hier weiterlesen.

Vereinsfossil

Text: Frank Klöpfer; Bilder: Sonja Schneider, Frank Klöpfer und die Zeichnungen von den Schülern der Schule am Mummelsoll

Kutterregatta Kieler Woche 2013

Zur Kieler Woche der Marinekutterregatten 2013 hatten im Vorfeld dieser Regatta 20 Kutter gemeldet. Gerade einmal 15 standen am Samstag an der Startlinie. Für Segler zeichneten sich hervorragende Segelbedingungen ab, die dann auch eintraten.

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Am Samstag stand erst einmal das entspannte Entladen der Boote an. Anschließend ging es zur Steuermannsbesprechung – nichts Neues zu den Vorjahren. Nebenher wurde der Kutter für die Regatten aufgetakelt. Die Entspannung wich einer gewissen Hektik, als wir 40 Minuten vor dem ersten Start technikbedingt den Großmast noch einmal legen mussten. ….. hier weiterlesen –>

Frühlingsbilder

Wenn der Rasenmäher mal nicht wöchentlich zum Einsatz kommt…

Gänseblümchen            Gänseblümchen
Gänseblümchen

kriechender Hahnenfuß            Schöllkraut
kriechender Hahnenfuß                                                               Schöllkraut

kann die Natur schon mal ihre ganze Blütenpracht entfalten. Ich hab heute einfach mal auf unserem Vereinsgelände in die Ecken geschaut.

Löwenzahn            Pusteblume (Samen Löwenzahn)
Löwenzahn oder auch Pusteblume genannt

Schöllkraut1            Schöllkraut2
Storchschnabel

Frühling201310            Frühling201311
Quendel Ehrenpreis

Vergissmeinnicht
Vergissmeinnicht

Vereinsfossil

Text und Bilder: Frank Klöpfer

Ostergedicht für 2013

Abgelöst!

Der Osterhase sitzt in der Klemme,
trotz der großen Eierschwemme,
ist das Osterfest in Gefahr,
dieses Jahr.

Der Osterhase hat einen Schnupfen,
da kann er keine Eier tupfen,
er tupft immer nur die Nase,
armer Hase.

Der Schuldige ist nur der Winter,
denn in diesem Jahr da spinnt er,
kommt mit Schnee und Frost zurück,
starkes Stück.

Du Osterhase hab keine Bange,
die Eier färben wir schon lange,
du bist uns nur noch Attrappe,
aus Pappe.

von Herta Klöpfer

Ich wünsche allen trotz Winterwetter ein frohes Osterfest und fleißiges Ostereier suchen, Euer Vereinsfossil. 

Segeln für die Strausberger Stadtranderholung

Vom 25.06. bis 02.08.2012 fand im Kulturpark neben unserem Gelände erneut die Strausberger Stadtranderholung für Ferienkinder aus unserer Gegend statt. Nachdem sich unsere Beteiligung in den Jahren zuvor auf die Ausleihe der Kajaks beschränkt hatte, waren wir diesmal gebeten worden, auch einen Segeltörn zu ermöglichen.

Kutterz127 Hierfür stand unser Zweimaster ZK 10 127 zur Verfügung, den wir auch sonst über den Sommer für das sonnabendliche Gästesegeln bereithalten. Frau Kühn von der Stadtverwaltung hatte uns 30 interessierte Kinder und Betreuer gemeldet. Sie kamen bei drei je einstündigen Törns bei leichten Winden voll zu ihrem Recht, wobei einige Jungs schon recht bald am liebsten die Kapitänsmütze aufgesetzt hätten. Steuern durfte dann auch zuerst, wer zuvor vom Käpp’n ein paar Begriffe der Seemannssprache gelernt hatte. Auch die Mädchen trauten sich ans Ruder und machten ihre Sache so hervorragend, dass wir hoffen, demnächst vielleicht eine Mädchencrew aufstellen zu können.

Wer wollte, durfte auch die eigene Kraft an den Riemen erproben, was nach erstem Zögern kaum jemand ungenutzt ließ. Besonders erwähnen wollen wir die Unterstützung einer Crew für ihre Betreuerin, die vor den schwankenden Planken gewaltig Angst hatte, sich dann aber doch vor den Mast traute, wo ein Boot bekanntlich am stärksten stampft und nach ihrer Einlage am Steuerbordriemen gar ihr Straussee-Leichtmatrosenpatent mündlich verliehen bekam.

Der Käpp‘n bedankt sich bei den Kindern und Betreuern sehr herzlich für die anschließende Bewirtung mit Kaffee und im selbstgebauten Räucherofen gebackenem Eierkuchen. So gut hat ihm vorher noch nie einer geschmeckt. Kompliment an alle Kinder und Betreuer, die bei norwegischem Wetter so vielfältige Ideen in die Tat umsetzten, wie er sie noch nie gesehen hatte.

Text: T. Frost

Kieler Woche und DM Kuttersegeln 2012

Die Kieler Woche der Marinekutterregatten 2012 stand ganz im Zeichen der Deutschen Meisterschaften im Kuttersegeln der Klasse ZK 10, also unserer Bootsklasse. Für dieses Ereignis haben wir uns sehr viel vorgenommen. Das fängt mit der Fertigstellung des Bootes an, geht über den organisatorischen Kram wie die Anmeldung bis hin zur Regatta auf der Kieler Förde.

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Das Boot, rechtzeitig fertig gestellt, konnte noch ein paar Tage Strausseewasser genießen, bevor es auf den Trailer geslippt wurde. Diesen am Freitag an den Ranger gehangen, tauchte bereits das erste Problem auf: kein Licht. Dabei hatte der Trailer den Lichttest unter der Woche bestanden. Lediglich die Fahrtrichtungsanzeiger funktionierten. Das änderte sich auch nicht so schnell. Doch da war ja noch die Nebelschlussleuchte.

Gegen Mitternacht in Kiel angekommen wurde das Boot im Hafen abgestellt. Unser Großraumzelt stand dank eines bereits am Nachmittag angereisten Teil der Besatzung. Betten bauen und noch schnell eine Grillwurst genossen, bevor es in die Schlafsäcke ging.

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Am kommenden Morgen wurden wir sanft vom Cheforganisator persönlich – Broiler – geweckt, der uns darauf aufmerksam machte, dass der Kran bereits Kutter abslippte. So zogen wir es vor, uns vor dem Frühstück um unser Lieblingsstück zu kümmern. Jedoch stand kein Pegasus mehr auf unserem Trailer, der Kranfahrer war so frei und vertrieb sich die lange Weile damit, unseren Kutter zu Wasser zu lassen, danke lieber Kranfahrer. Wir konnten nun ganz in Ruhe frühstücken gehen. “The same procedure as every year“ in der netten Kantine: 1 Mett, 1 Ei, 1 Kaffee. Anschließend wollten wir entspannt das Boot für die erste Wettfahrt um 14:30 Uhr auftakeln, ereilte uns das zweite, schwerwiegende Problem: das Schwertfall war beim Hieven des Schwertes gebrochen. Das kostete uns zwei Stunden geduldiges Basteln, bevor eine Notlösung gefunden werden konnte.

Endlich ging es auf die Kieler Förde. Die erste Wettfahrt war zum Einstimmen, 24. Platz, die zweite, um etwas feiner die Abläufe abzustimmen, 22. Platz. Abends tauschten wir noch im Kutter und später am Grill unsere Erfahrungen vom ersten Wettkampftag aus. Einige schauten sich dann noch das Spektakel in der Kieler Innenstadt an.

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Der Sonntag sollte mit drei Wettfahrten der Höhepunkt der Deutschen Meisterschaft sein. Wettfahrt drei am Vormittag beendeten wir als 23. – okay. Aber der Nachmittag sollte uns gehören. Mit unserer besten Platzierung im vierten Lauf, Rang 17, und dem abschließenden 20. Platz im 5. Lauf liefen wir mehr als zufrieden in den Hafen ein. Wir lagen gesamt auf dem 22. Platz. Am Montagmorgen halb neun sollte die letzte Wettfahrt “angeschossen“ werden. Wir legten gerade ab als es aus einem Megafon über den Hafen tönte: “Heute keine Wettfahrt mehr!“ Die Kenner der Szene wussten, das war Kiel 2012. Gesittet wurden die knapp 30 Boote gekrant, die Behausungen abgebaut und die Fahrt nach Hause angetreten. Am frühen Abend war der Pegasus wieder in seinem Heimatrevier.

Mit Platz 22 von 29 Kuttern können wir sehr zufrieden sein, bedenkt man, dass wir derzeitig nur diese eine Regatta bestreiten. Vielleicht kommt in naher Zukunft die ein oder andere hinzu. Ansonsten super Crew, super Wochenende und das Wetter war eigentlich wie immer typisch Kiel: viel Wind und sehr durchwachsen. Bis zur Kieler Woche 2013.

Die Besatzung des Kutters Z 103, Pegasus

mehr Bilder in der Bildergalerie

Text: Jens Frenzel / Bilder: Andrea Modeß

Wandertag für die Unterstufe der Schule am Mummelsoll

Dank an die drei Segler für die tolle Strausseeumseglung

 

segelboot1 Der Wandertag der Schule Am Mummelsoll aus Hellersdorf, einer Schule mit intellektuellem Förderschwerpunkt, war in diesem Jahr für die fünf Kinder der Unterstufe ein ganz besonderes Erlebnis. Wir waren mit 3 Seglern des Seesportvereins Strausberg verabredet, um mit einem „Schiff ohne Motor“ zu fahren. Schon Tage vorher sprachen die Kinder von nichts anderem und sahen sich interessiert Bilder von Segelbooten an, natürlich auch auf der Homepage des Seesportvereins, auf der u.a. ein gekentertes Boot zu sehen war.

Schon die Anfahrt ab Hönow war ein Erlebnis, denn dabei konnte man mit 3 verschiedenen Verkehrsmitteln fahren. Nach einem kurzen Spaziergang durch die hübsch sanierte Georg-Kurtze-Straße kamen wir am Fischerkietz an, wo die Kinder endlich am See standen und gleich auf einem schönen Spielplatz  rutschen und in einen Holzkahn klettern konnten.

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segelboot2Aber es wurde ja noch viel besser, denn schon wurden wir ins Gelände des Seesportvereins geholt und bestaunten das große Holzsegelboot, was für uns schon aufgebaut war. Die Kinder durften sich die schönen orangen Schwimmwesten anziehen und einer nach dem anderen auf das echte Boot klettern. Die Sonne schien und der Wind blies, so ging’s gleich kräftig los, teilweise in Schräglage über den See. Keiner der Schüler zeigte echte Angst, nur ein bisschen Aufregung war bei allen zu spüren. Das gekenterte Boot auf der Homepage im Gedächtnis, fragte einer: „Wir kippen auch um?“ Auf das beruhigende „Nein“ meinte er dann, „na dann später“. Glücklicherweise segelten uns ja drei erfahrene „starke“ Segler, so dass die Kinder und beide Lehrerinnen die Fahrt entspannt genießen konnten.

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Nach fast einer Stunde segeln ohne Langeweile, denn wir durften uns bei jeder Wende ducken, verfolgten die Kinder interessiert das Anlegemanöver, was mit dem großen Kutter an den kleinen Steg recht aufwändig wirkte. Auch das Rausklettern auf den Steg machte wieder Spaß und zum Schluss gab’s noch „Picknick“ am See, was nach der großen lustigen Seefahrt auch allen schmeckte.

Gruß und großes Dankeschön,
Sonja

 

Wer mehr über die Schule am Mummelsoll wissen möchte, der sollte hier weiterlesen.

 

 

Vereinsfossil

Text: Sonja Schneider; Bilder: Frank Schneider, Frank Klöpfer und die Zeichnungen von den Schülern der Unterstufe der Schule am Mummelsoll

 

 

Ansegeln 2012

Am 21. April war es endlich wieder so weit, die Segelsaison bei uns im Verein wurde eingeläutet. Schnell den Kutter zu Wasser gelassen, der aus seinem Winterschlaf aus einer Scheune in Hohenstein geweckt wurde, ihn aufgetakelt und dann auf den See hinaus. Das Wetter ließ uns trotz aller negativen Prognosen der Wetterfrösche auch nicht im Stich, Wind zum segeln und Wolken mit immer wieder Sonnenschein luden zu ein einem entspannten Nachmittag auf dem Wasser ein.

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Und dann verwechselte eine Jollencrew ansegeln und anbaden. In einer Bö nicht aufgepasst und schon war’s passiert, getreu dem Spruch, “scheint die Sonne auf das Schwert, macht der Segler was verkehrt”, schwamm die Jolle Kiel oben auf dem See. Der Versuch die Jolle wieder aufzurichten endete mit einem abgebrochenen Schwert und dem herausfischen der Crew aus dem doch noch sehr kalten Wasser. Also zurück an den Anleger, der Jollencrew die Möglichkeit gegeben sich trocken zu legen, ein paar Riemen eingeladen und dann wieder raus auf den See um die Jolle erst einmal in Ufernähe zu schleppen. Dabei kam es dann noch zu einem nicht ganz freiwilligen Einsatz der Riemen. Mit dem Anhängsel am Kutter nur unter Segel war der dann doch zu schwerfällig um ihn zuverlässig bis an den Anleger zu steuern.

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Bei dem Versuch die Jolle am Anleger wieder aufzurichten verfing sich diese dann auch noch in den Ankerleinen des Anlegers. Erst durch die Hilfe von Tauchern des 1A Tauchcenters Strausberg  konnte dies am nächsten Tag erledigt werden. Die Eignerin des Bootes bedankt sich auf diesem Wege gern noch einmal für die schnelle und unkomplizierte Hilfe der Taucher und bei den Mitgliedern des Vereins, die das Boot dann trocken gelegt haben.

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Nach einer kurzen Ausfahrt am Abend konnten alle bei Grillfleisch und Grillwurst einen schönen Sonnenuntergang genießen. Dabei ergab sich durch das Kiel oben am Anleger schwimmende Boot im Spiegelbild der untergehenden Sonne ein friedliches Stillleben, dem man die eigentlich durch die Kenterung ausgelösten Schrecken und Aktionen nicht mehr ansah.

mehr Bilder in der Bildergalerie

Vereinsfossil

Text und Bilder: Frank Klöpfer, Frank Schneider

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